Visions from Below

von Celia Rogge - ab 17.1.2017 in Berlin am Alexanderplatz

17.1.2017 Mit Start der Fashionweek geben 500 Meter Schaufenster am Alexanderplatz einungewohntes Bild ab: Celia Rogge, eine Künstlerin der NEUEN GALERIE BERLIN hat die Fensterflächen der Galeria Kaufhof in Mitte gestaltet.

Konzeptioniert hat die Schaufensteraktion die Galeristin Tanja von Unger. Sie ist Mitglied des Vorstandes der Bürgerstiftung Berlin und im Kuratorium des neugegründeten Democracy Study Center in Kiew. 2015 gründete sie die NEUE GALERIE BERLIN, ein spezialisiertes Haus für politische Fotografie und Fotojournalismus. „Wir ermöglichen Fotografen, ihre Arbeiten im Kontext von Kunst und Kultur, Gesellschaft und Politik sowie der Wirtschaft zu präsentieren.“ Die Kooperation mit einem der größten Berliner Kaufhäuser ist für Tanja von Unger daher logisch, gerade wenn der Modezirkus der Fashion Week die Hauptstadt bestimmt:„Die Galerie der Zukunft öffnet sich und zeigt künstlerische Positionen dort, wo die Menschen sind – selbst wenn es das Schaufenster eines Warenhauses ist! Damit sind wir Plattform für den breit angelegten gesellschaftlichen Diskurs.“

Aktuell stehen die Themen Freiheit und Demokratie im Fokus der Galerie. „Ziel ist es, gesellschaftliche Vielfalt sichtbar zu machen und als Chance zu begreifen. Kunst, Politik und Wirtschaft können so neue Wege gehen. Gute künstlerische Arbeit wird immer auch politisch sein.“

Dies trifft auch auf die Motive von Celia Rogge zu, die bis Mitte Februar die Schaufenster des Kaufhauses füllen. Die Bilder der Serie „Looking up… visions from below” reflektieren Achitektur und Lebenswelten aus New York, London und Berlin und haben damit gleich drei Fashionweek-Städte zum Gegenstand, die unterschiedlicher wohl nicht sein könnten. Die Fotografin Celia Rogge lebt und arbeitet seit 20 Jahren in New York, Berlin, London, Washington und Montreux.Internationale Beziehungen studierte sie an derGeorgetown University School of Foreign Service und an der London School of Economics. Anschließend vertiefte sie ihre fotografischen Kenntnisse am renommierten International Center of Photography in Manhattan. Ihre Werke wurden in den letzten zehn Jahren in den wichtigsten zeitgenössischen Galerien und Ausstellungsorten gezeigt.

Die „Rising Waters 2.0” Ausstellung des Museum of the City of New York’s beinhaltete kürzlich „Calm After the Storm” ihrer vielbeachteten Sandy Serie. Das Deutsche Generalkonsulat in New York zeigte eine Retrospektive Ihrer Arbeiten im November 2015. Die DeutscheBotschaft in Washington DC zeigt aktuell in einer einjährigen Ausstellung „Key Moments in Light and Structure”. In der Neuen Galerie Berlin zeigt Celia Rogge Stadt- und Fassadenmotive aus New York, London und Washington.

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